Das Projekt REAS – Regionale Anlaufstellen – wurde von 2020 bis 2024 im Rahmen der „Prävention in der Gesundheitsversorgung“ in der Schweiz umgesetzt. Ziel war es, Menschen mit komplexen gesundheitlichen und sozialen Problemlagen niedrigschwellig zu erreichen sowie bedarfsorientierte Unterstützung bereitzustellen und zu koordinieren. Getragen wurde das Projekt von der Geliko und finanziert von Gesundheitsförderung Schweiz. Im Zentrum standen der Aufbau von drei regionalen Anlaufstellen und die Einführung des Sozialtherapeutischen Case Managements (SCM) als methodischer Ansatz. Das SCM basiert auf der Theorie „Integration und Lebensführung“ und kombiniert Case Management, psychosoziale Beratung und soziale Netzwerkarbeit.
Was mit REAS begann, wird nun mit dem Nachfolgeprojekt (ebenfalls gefördert durch Gesundheitsförderung Schweiz) als «REAS 2.0» weitergeführt. Die im Rahmen der Begleitforschung gewonnen Erkenntnisse sind in die Weiterentwicklung und gezielten Anpassungen von REAS 2.0 eingeflossen. Die Allianz «ANOPS Suisse» fungiert für REAS 2.0 als wichtiger Kooperations- und Netzwerkpartner.